Kategorie: Berichte

Zunftversammlung 2024

Die Narrenzunft Aulendorf ist für das Landschaftstreffen bestens gerüstet

Die Narrenzunft Aulendorf e.V. geht mit einem finanziell positiven Grundstock und einem eingespielten Team in die finalen Planungen zum Landschaftstreffen Oberschwaben-Allgäu, welches im kommenden Jahr stattfindet. Bei der Mitgliederversammlung im Zunftheim wurden die Geschäftsführenden Zunfträte entlastet.

Zunftmeister Florian Angele und sein Stellvertreter Michael Weißenrieder blicken auf eine erfolgreiche und bunte Fasnet 2024 zurück. Besonders das 100-jährige Jubiläum der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte e.V. (VSAN) stand im Mittelpunkt.

Bei der Verkündung der jüngsten Wahlergebnisse wird klar, dass die Narrenzunft zukunftsweisend aufgestellt ist. Alle Amtsinhaber des Geschäftsführenden Zunftrates wurden einstimmig wiedergewählt. Dies ist ein starkes Zeichen für die anstehenden Planungen für das Landschaftstreffen Oberschwaben-Allgäu. Beim Narrenwochenende, das am 15./16. Februar 2025 stattfindet, werden 31 Gastzünfte aus Baden-Württemberg, Bayern und der Schweiz teilnehmen.

Es folgen die Berichte der geschäftsführenden Zunfträte. Mitgliedswart Tobias Schanne hat 2130 Mitglieder zu verwalten. Aufgeteilt sind dies 1618 aktive und 512 passive Narren.

Maskenwart Kai Gehnen erwähnt in seinem Bericht insgesamt 2170 Masken, 23 mehr als im Vorjahr.

Es folgt der Bericht des Umzugswarts Philipp Fischer, der die bunte Hausfasnet 2024 in Erinnerung rief.

Auch finanziell geht die Narrenzunft mit Rückendeckung in das Landschaftstreffen, wie Säckelmeisterin Carina Baur weiß. So erhöht das positive Jahresergebnis aus dem Jahr 2023 die Rücklagen um rund 10.700, – €.

Narrenschreiberin Steffi Fischer berichtet von allen protokollierten Zunftratsitzungen und zahlreichen Schreib- und Archivierungsarbeiten im vergangenen Vereinsjahr.

Von Ordenswart Joachim Zimmermann wurden neben den Jahresorden für viele freiwillige Helfer auch Auszeichnungen im Rahmen des Ehrenabends im Januar vorgenommen. Über ein Ehrenzeichen der VSAN, welche nur alle vier Jahre in Bronze, Silber und Gold verliehen werden, durften sich acht Zunfträte freuen.

Zeugwart Jochen Albrecht mit Team wird bis zum Landschaftstreffen alle Straßenbändel erneuern. Seinen Bericht schließt er traditionell mit dem Satz: „S’Zeig isch alt, abr in Ordnung“.

In diesem Jahr konnte die Narrenzunft drei neue Räte bestimmen. Vanessa Rösch, Rainer Heudorfer und Ferdinand Feucht wurden in den Zunftrat gewählt.

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Maskenvorstellung für die Grundschüler

Schon bereits in den Tagen vor der Hauptfasnet herrschte auch in diesem Jahr in der Grundschule Aulendorf wieder große Vorfreude auf die anstehenden närrischen Tage, denn die Narrenzunft begrüßte wieder alle Klassenstufen in der Stadthalle zur Maskenvorstellung.

Michael Weißenrieder mit Originalmasken, Fasnetsladern und Vertretern des Fanfarenzuges und Stadtkapelle.

So erlebten dort alle Schülerinnen und Schüler mit dem stellvertretenden Zunftmeister Michael Weißenrieder eine Schulstunde der besonderen Art. Begrüßt wurden sie mit einem kräftigen „Ha, ha, ha“ und die Grundschüler entgegneten passend mit „Jo, was saischt au!“. Zudem wurde der Narrenmarsch voller Inbrunst gesungen.

Michael Weißenrieder verstand es in seinen Ausführungen bestens den Kindern jede einzelne der fünf Fasnetsfiguren mit allen Details zu präsentieren und lockerte seinen Vortrag mit passenden Bildern, Videosequenzen und Fragen auf. Rundum kindgerecht sowie interessant und jeder Klassenstufe angepasst!

Erstmals waren neben den Fasnetsladern, die mit ihren musikalischen Einlagen die Kinderschar singend und bei der abschließenden Polonaise wieder bestens mit einbanden, auch Vertreter des Fanfarenzugs und der Stadtkapelle bei der Maskenvorstellung mit dabei. So lernten die interessierten Erst- bis Viertklässler diverse Blasinstrumente sowie die Instrumente des Fanfarenzugs und die entsprechenden Unterschiede kennen. Dass die Fasnet nur mit Musik eine runde Sache ist und unabdingbar ist, wurde damit deutlich unterstrichen.

Michael Weißenrieder verstand es weiter auch gezielt die Schüler in die Maskenvorstellung mit einzubeziehen und so durfte beispielsweise jeweils ein Kind in das Kostüm des Maskenmeisters schlüpfen und ein anderes die Rolle des Zunftrats übernehmen.

Der Narrenzunft ist es ein großes Anliegen mit ihrem Kommen, den Schülerinnen und Schüler der Grundschule das Brauchtum der Aulendorfer Fasnet auf kindgerechte Art und Weise zu vermitteln, aber auch die Scheu und Angst vor den Maskenträgern zu nehmen. Mit dem Lüften der Masken während der Maskenvorstellung konnten alle Beteiligten den gespannten Kindern versichern, dass sich unter all den Masken ganz normale Leute, wie Mama, Papa, Oma oder Opa verbergen.

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Schiff ahoi in der Residenz des Burggrafen

Aulendorfer feiern ihren Zunftball auf dem Kiez

Noch ganz traditionell begann der Abend mit dem Einmarsch der Narrenzunft Aulendorf und dem Fanfarenzug.

Allen voran Burggraf Andreas I mit seinem Gefolge bestehend aus dem Zeremonienmeister, dem Hofnarr, den Hofpagen und dem Zunftrat. Der Hausherr begrüßte in seiner restlos ausverkauften Residenz ein närrisches Meer aus Möwen, Bordsteinschwalben, Rotlichtern, Matrosen, Tattoowiererinnen, Kapitänen, Pfeffersäcken, Kiez-Omas, Ahoi-Brause, Anglern, Fischköpfen und viele, viele weitere schrill-bunte Mäschkerla. Die Hofpagen stellten ihr sportliches Talent zu schnellen Rhythmen unter Beweis und brachten das närrische Volk zum ersten Mal zum Toben. Weiter ging der Applaus für Jochen Albrecht, der kurzfristig die Schnörkele-Stickmaschine von Siggi Frick reparierte und dafür von ihr eine Weste mit bunten Fasnetsbändeln überreicht bekam. Jochen und sein Team fertigen seit vielen Monaten in mühevoller Handarbeit die neuen Straßenbändel, damit unser närrisches Städtchen in neuem Fasnetsglanz erstrahlen kann.

Bürgermeister Matthias Burth mit seiner Gattin mussten sich krankheitsbedingt entschuldigen, doch Andreas Stöckler schipperte als Kapitän gewohnt sicher den alten Holzkahn durch den abwechslungsreichen Programmabend. So bejubelten die Kiezbesucher die Voltigierer vom PSV, die Frauensportgruppe unter der Leitung von Stefanie Maucher, das Männerballett, die Celtic Boys und Bolly Stop. Dass Aulendorf eine geschichtsträchtige Verbindung zur Seefahrt hat, unterstrich in den Umbaupausen der Aulendorfer Marinechor unter der Leitung von Günther Schoch.

Die abschließende Kostümprämierung gewann völlig überraschend eine Programmteilnehmerin, die als Persiflage einer stadtbekannten Aulendorferin unterwegs war. Herzlichen Glückwunsch für diesen mehr als gelungenen Auftritt.

Zunftmeister Flo Angele entließ nach guten zwei Stunden die vielen Feierwilligen in eine rauschende Ballnacht mit den Kau-Boyz, aber nicht ohne sich vorher noch bei allen Mitwirkenden und den beiden Bühnenkünstlern Anke Gallasch und Tim Kaiser zu bedanken.

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Humorvoller Auftakt der Aulendorfer Fasnet

“Mir richtet eich `s Häs heit, frank und frei und nur die Besten sind dabei” ist das Motto der Häsrichter/innen schon seit Jahren. “Alles was nicht böse verletzend oder beleidigend ist, darf an der Fasnet gesagt werden.”

Missgeschicke aller Art, die sich im letzten Jahr zugetragen haben, gibt es genug zu erzählen; wie heißt es so treffend: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und da im benachbarten Bad Saulgau das VSAN-Treffen zum hundertjährigen Bestehen am selben Abend stattfand, war man, abgesehen von drei Waldseern, ganz unter uns Aulendorfern, ohne Fremdmäschkerla, wie Zunftmeister Flo Angele eingangs erklärte. Trotzdem war die Stadthalle gut gefüllt und die Stimmung erwartungsvoll.

Hond’r scho g’hört …?

Nachdem sich Flo durch die Begrüßung kalauerte: „Bruno Sing, das grüne Ding, schee, dass du do bisch“ und die Band Dreixang mit Schunkelliedern (“Aulendorf zur Fasnetszeit, Heiterkeit und Trubel …”) die Umbaupause nach dem Tanz der Aulendorfer Hofpagen bis zum Häsrichten überbrückte, ging es los mit den Geschichten: Hond’r scho g’hört …?

Die Bühnenkulisse zeigte eine Schule in Vorbereitung auf den Elternabend. Doch die Geschichten hatten kaum die Schule als Thema, allenfalls noch die Verwechslung von Apfelsaft und Apfelmost als Pausengetränk. Vielmehr ging es um das Schlossfest und das Ärgernis dabei, sein Auto in der Tiefgarage zu parken und den Hinweis „Rolltor schließt um 22 Uhr“ zu übersehen. Natürlich wurde auch der eine oder andere Fehler der Stadtverwaltung erzählt, so die Markierungen für den Flohmarkt. Statt diese rechtzeitig nach dem Fest zu entfernen, wurden sie weit vor dem Fest angebracht und sind nun noch länger ein Ärgernis einiger Anwohner.

Wie immer wurde auch der Schultes auf die Schippe genommen. Es ist die Geschichte vom Bürgermeister, der als Täfelesbua der Musikkapelle auf dem Schlossplatz voranschritt. Wie zu allen anderen Geschichten hatte die Unterfränkin Maria Arnold alias Traudl Prosecco ihrem Liebling Matthias zusammen mit ihren Häsrichter-Kolleginnen Carina Baur, Sandra Nägele, Irene Steinhauser, Tina Heinemann, Marie-Luise Dreßel und Britta Wekenmann-Arnold ein Lied getextet. Die Melodien dazu waren bekannt und wurden mit rhythmischen Klatschen im Takt begleitet.

Hausmeister Bruno 007

Neu im Team der Häsrichterinnen ist Marie-Luise Dreßel in der Rolle einer Schulsprecherin. Als Jüngste belebt sie die Dialoge mit Jugendsprech und frechen Kommentaren wie zu Hausmeister Bruno 007. 007 bedeutet: „Null Ahnung, null Bock, sieben Kaffeepausen“. Meist waren es lustige Erlebnisse aus den Reihen der Zunftmitglieder; wer in die Grube fällt, zu schnell fährt und geblitzt wird oder mit dem voll beladenen Einkaufswagen gegen ein parkendes Auto stößt.

… aber ich schwanke noch

Rippenbrüche und andere Verletzungen waren zu beklagen. Hinweise wurden übersehen und die eine oder andere Sauerei musste aufgewischt oder gereinigt werden. Lustig auch der reuevolle Liedtext danach: “Ich überlege mit dem Saufen aufzuhören, aber ich schwanke noch.“ So waren zwei Stunden Häsrichten flugs vorüber und mit dem Narrenmarsch und Narrenorden an die genannten Beteiligten endete das humorvolle Programm.
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Bericht: Die Bildschirmzeitung 14.01.2024
Text: Gerhard Maucher

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Narrenzunft Aulendorf ehrt ihre Mitglieder

150 Mitglieder wurden vom Ordensteam eingeladen

v.li. Flo Angele, Wolfgang Weber, Paul Mock, Jürgen Müller, Michael Weissenrieder, Christian Scheffold, Thomas Kohler, Joachim Zimmermann

Vor prallgefülltem Zunftsaal durften die Zunftmeister der Narrenzunft Aulendorf e.V. Flo Angele und Michael Weissenrieder in Begleitung des Fanfarenzugs wieder zahlreiche Ehrungen vornehmen. Das Ordensteam um Joachim Zimmermann, lud 150 Mitglieder zum traditionellen Ehrenabend ins Zunftheim ein. Für 70-jährige Mitgliedschaft konnte Siegfried Vater persönlich ausgezeichnet werden. Hans Neher wird diese Ehrung zu Hause verliehen. Der immer noch als Tschore aktiv Dieter Hörburger holte seine Ehrennadel für seine 60-jährige Mitgliedschaft ebenfalls persönlich ab, während Elfriede Beilharz, Wolfgang Hügler und Josef Kösler später geehrt werden. 14 Zunftmitglieder sind bereits seit 50 Jahren dabei. Davon waren Angelika, Krauth, Ulrike Seide, Dieter Voigt und die Frau von Ewald Buck persönlich zur Abholung erschienen. Thomas Kohler, der Landschaftsvertreter Oberschwaben-Allgäu, überbrachte die Ehrennadeln der VSAN für ganz besonders hervorzuhebende Leistungen im Zeichen des Brauchtums. Das VSAN Ehrenzeichen in Bronze ging an Philipp Fischer, Jürgen Müller, Christian Scheffold. In Silber an Flo Angele, Paul Mock, Wolfgang Weber und Michael Weißenrieder, in Gold an Joachim Zimmermann. Im Anschluss daran ehrten wieder die Zunftmeister weitere verdiente Narren, die innerhalb des Vereins langjährige, großartige Arbeit leisten. Der Große Verdienstorden in Bronze ging dabei an Christian Scheffold. Der Kleine Verdienstorden an Silke Allgeier, der Hausorden an Michael Stöckler, Uwe Lengerer, André und Patrick Bixenmann und in Abwesenheit an Walter Würstle. Der Sternorden ging an Christof Leser, Tim Kaiser, Andrea Graf, Kurt Mock und Vanessa Krauth. Besonders gefreut haben sich die Organsiatoren, dass Hans-Dieter Weggenmann beim Ehrenabend begrüßt werden konnte. Der ehemalige u.a. Häsrichter, Zunftball-Manager, und Initiator der Kindergartenausstellung wurde für diese und viele weitere Leistungen mit einem besonderen Geschenk bedacht, hat er doch bereits alle Auszeichnungen der Zunft. Ein weiteres highlight bot Jani Dmitrakos. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht persönlich dabei sein, aber er schenkt der Narrenzunft aus seiner Sammlung einen der ersten Orden aus dem Jahr 1949 und wurde dafür mit tosendem Applaus gewürdigt. Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch zahlreiche 40-, 30-, 20,- und 10-jährige Ehrennadeln an Hemden und Blusen gesteckt.

 

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Eckhexenschuhe beim Schuhhaus Weber-Henkel

Folgende Schuhe für Eckhexen sind beim Schuhhaus Weber- Henkel
in der Kolpingstraße 18 erhältlich.

 

 

 

Velourleder- Schuh
Kräftige Laufsohle
 Größen 38 bis 42
59,95 Euro

   
 

 

Stadler, Velourleder- Walker
mit Sympatex und rutschfester Vibramsohle
absolut “Umzugstauglich”
Größen 36 bis 48
189,00 Euro

Zusätzlich im Programm sind wasserdichte Socken.
Hiermit kann der Umzug mit trockenen Füßen bewältigt werden.

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Närrischer Auftakt der Fasnet im Aulendorfer Zunftheim

Darauf hatten alle, die die Fasnet so lieben, lange gewartet: Am 11.11. um 11.11 Uhr begann die Fünfte Jahreszeit mit dem traditionellen Frühschoppen.

Die Zunftführung der Narrenzunft Aulendorf: Flo Angele (links) und Michael Weißenrieder.

Für die Narrenzunft Aulendorf war es das 74. Mal seit der Vereinsgründung im Jahr 1949. Ihr hundertjähriges Bestehen feiert die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, zu der Aulendorf mit seiner Zunft gehört, in der kommenden Fasnet 2024. Da in diesem Jahr der 11. November auf einen Samstag fiel, konnte der närrische Frühschoppen im Zunftheim im Spitalweg, statt wie zuletzt im Ritterkeller im „Gasthaus Rad“, mit seinem bunten närrischen Programm kräftig gefeiert werden, zumal es die erste Fasnet nach Corona ist, wie wir uns erinnern.

Mit „Eckhex huiii“ wird das Aulendorfer Fasnetslied angestimmt. Die Begrüßung durch den Zunftmeister Flo Angele und seinen Stellvertreter Michael Weißenrieder dauert fast länger als das eigentliche Programm, bis alle Amtsträger aus der Gemeinde, Schule, Politik, Kirche und der Aulendorfer Zunft namentlich genannt sind. Währenddessen verteilt Werner Leser „Schnörkele“, das Aulendorfer Fasnetsgebäck, an das weit über 100-köpfige Publikum. Zuletzt wird Bürgermeister Matthias Burth aufgerufen, seine Begrüßung zu beginnen.

Wie immer hat er seine Narrenkappe vergessen und bekommt deshalb eine viel zu kleine Kappe verpasst. Andere Scherze sind, dass Flo sich über seine Geschenke, „selbst gebastelter Kruschd“ mokiert. Doch dieses Mal hat der Bürgermeister sich nicht lumpen lassen und eine Aulendorfer Fasnetstorte bei der Bäckerei Leser bestellt. Die ist so schwer, dass Burth und Angele ins Schwitzen geraten, diese zu halten, während sie der Ansprache des anderen zuhören müssen. Das Gegengeschenk ist ein Reisegutschein nach Hamburg, allerdings begrenzt auf den Fasnetstermin 2024 vom Gumpiga Donnerschtag bis zum Fasnetsende am folgenden Dienstag. Weiter folgt ein Scherz dem anderen und allen gefällt`s.

Der Fanfarenzug tritt auf

Zur Eröffnung spielt der Fanfarenzug Aulendorf und findet mit Mühe noch Platz im Zunftheimsaal. Dann werden der Burggraf Andreas I., sein Zeremonienmeister und die beiden Hofnarren inthronisiert. Das Motto der Fasnet 2024 verkündet Angele mit einem zweiseitigen Gedicht über die Attraktionen von Hamburg und St. Pauli, die ebenso im Wettstreit sind wie Waldsee und Auli.

Das Motto

Das Motto lautet: „Mir feirat a schrillwildbunte Fasnetszeit in Hamburg mit Kiez, Alster und Großer Freiheit.“ Der Aulendorfer Pin, das Fasnetsabzeichen wird vorgestellt und die Ausfahrten der Zunft besprochen. Das Programm endet, als das Mittagessen mit Linsen, Spätzla und Saitenwürschd aufgetragen wird. Für die Stimmung sorgt weiter das Duo „Halb so schlimm“ alias Ede Butscher und Edwin Bentele mit Hits der letzten 70 Jahre.

Bericht: Die Bildschirmzeitung 12.11.2023
Text und Bild: Gerhard Maucher

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PICKNICK IM PARK

Der Kleinkunstverein Aulendorf e.V. führt seine erfolgreiche und im Jahreskalender längst etablierte Reihe PICKNICK IM PARK auch im Juli 2023 fort. Bei einem vielfältigen Programm, von Mundart bis hin zur handgemachten Musik kann, bei freiem Eintritt, jeden Sonntag im Juli der Picknickkorb gepackt werden und die Natur, mitten in der Stadt, genossen werden. Vorstand Florian Angele stellte den vergangenen Sonntag ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung, den Aulendorfer Vereinen zur Verfügung. Ein buntes Programm wurde dargeboten und auch die Narrenzunft Aulendorf war dabei. Silke Allgeier und Ramona Angele ließen sich einiges einfallen und boten den zahlreich gekommenen Kids die Möglichkeit, bunte Buttons zu basteln und beim Maskenabwerfen mit Tom Nagy konnten tolle Preise gewonnen werden. Der Andrang an allen Stationen zeigte, dass Vereinsarbeit in Aulendorf ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens in der Stadt ist.

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Zunftversammlung in kleiner Runde

Am 09.05.2023 hielt die Narrenzunft Aulendorf e.V. ihre ordentliche Zunftversammlung ab. Pünktlich um 19:11 Uhr begrüßten die Zunftmeister die überschaubare Zahl der Mitglieder, die im Zunftheim erschienen waren. In besonderer Weise gedachte man an die verstorbenen Mitglieder Helga Wekenmann (Ehrenzunfträtin), Waldemar Münst (Ehrenzunftmeister) und Nico Schreiner (Ehrenzunftrat).

Im Anschluss verlas Narrenschreiberin Steffi Fischer das Protokoll der letztjährigen Versammlung. Flo Angele konnte in seinem Bericht auf viele Glanzlichter zurückblicken. Nähnachmittag, Brauchtumstag, Tschore & Rätsch-Treffen – das zukünftig auch auf die anderen Maskengruppen ausgebaut werden könnte, der Besuch vom SWR Treffpunkt-Team mit einer großartigen Präsentation im TV und natürlich die von der Firma Burger gespendete Eckhexe aus Bronze, die seit dem Hexeneck-Mittwoch selbiges ziert.

Narreneltern bis 2017 – Maria Mayer und Hartmut Theobold

Dass unsere Aulendorfer Fasnet an Attraktivität nicht verloren hat, zeigen 70 Anträge für Neu- und Ummeldungen. Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse aus der Zunftratssitzung (wurde bereits veröffentlicht) bat Ehrenzunftmeister Reitzel um die Entlastung der Zunftmeister Florian Angele und Michael Weißenrieder, die wie alle folgenden Entlastungen nach den entsprechenden Berichten der geschäftsführenden Zunfträte, einstimmig erfolgte.

Nach knapp 1,5 Stunden konnte die Zunftführung stolz und dankbar auf eine großartige Fasnet und einen Verein mit 2147 Mitglieder blicken mit einer steigender Tendenz bei den Schnörkele und Tschore & Rätsch.

Narreneltern seit 2023 – Wolfgang Weber und Dagmar Vonier

Unzählige Stunden unermüdlichem und ehrenamtlichem Einsatz, egal ob Zunftrat oder Maskenträger, formen diese Narrenzunft, die nicht nur am Ort sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genießt. Ein besonderer Dank galt noch den Narreneltern Maria Mayer und Hartmut Theoboldt, die ihr langjähriges Amt an Wolfgang Weber und Dagmar Vonier abgaben.

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Insektenhotel am Zunftheim

Vielen Dank an Rolf Reitzel und Otto Ludwig der spontan zugesagt hat das Hotel zu bauen. Erst nachdem sich Otto in die Materie eingelesen hatte, wurde ein Plan erstellt, wie es aussehen soll. Eine riesengroße Hilfe war auch unser Jungzunftrat Ferdinand Feucht der mit einem Minibagger die Löcher für die Beton Stützen bohrte. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Wiese wieder anfängt zu blühen und die Insekten im Hotel einziehen.

Selbstverständlich dürfen wir unseren fleißigen Helfer Oskar nicht vergessen, der als Bauleiter die beiden Herrn angeleitet hat!

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