Kategorie: Berichte

Landschaftshock Oberschwaben-Allgäu der VSAN begeister Besucher

Ein unvergesslicher Abend voller Tradition und Gemeinschaft. Beim Landschaftshock Oberschwaben-Allgäu der VSAN kamen Vertreter aller neun Zünfte aus Lindau, Tettnang, Wangen, Kisslegg, Bad Waldsee, Bad Saulgau, Baienfurt, Weingarten und natürlich der Gastgeber Aulendorf zusammen.
 

Foto: peter Herbst

Die Narrenzunft Aulendorf, welche im kommenden Jahr das Landschaftstreffen ausrichtet, lud die acht Zünfte zu einem festlichen Abend im Zunftheimgarten ein, der liebevoll dekoriert war. Fahnen aller neun Zünfte schmückten das Gelände und sorgten für eine farbenfrohe Atmosphäre.

 
Insgesamt nahmen über 120 Personen an dem Treffen teil. Zunftmeister Flo Angele eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung der Gäste. Auch der Landschaftsvertreter Thomas Kohler richtete einige Worte an die Anwesenden und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts und Tratition der schwäbisch-alemannischen Fasnet.
 
Der Fanfarenzug Aulendorf unter der Leitung von Jürgen Willbold und die EinMannBand² sorgten für emotionale musikalische Highlights. Der Abend war ein voller Erfolg und bot eine perfekte Einstimmung auf die kommende Fasnet. Alle Anwesenden genossen die wunderbare Atmosphäre in vollen Zügen und freuen sich bereits auf das nächste große Zusammensein der Narrenzünfte.

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Maskenvorstellung für die Grundschüler

Schon bereits in den Tagen vor der Hauptfasnet herrschte auch in diesem Jahr in der Grundschule Aulendorf wieder große Vorfreude auf die anstehenden närrischen Tage, denn die Narrenzunft begrüßte wieder alle Klassenstufen in der Stadthalle zur Maskenvorstellung.

Michael Weißenrieder mit Originalmasken, Fasnetsladern und Vertretern des Fanfarenzuges und Stadtkapelle.

So erlebten dort alle Schülerinnen und Schüler mit dem stellvertretenden Zunftmeister Michael Weißenrieder eine Schulstunde der besonderen Art. Begrüßt wurden sie mit einem kräftigen „Ha, ha, ha“ und die Grundschüler entgegneten passend mit „Jo, was saischt au!“. Zudem wurde der Narrenmarsch voller Inbrunst gesungen.

Michael Weißenrieder verstand es in seinen Ausführungen bestens den Kindern jede einzelne der fünf Fasnetsfiguren mit allen Details zu präsentieren und lockerte seinen Vortrag mit passenden Bildern, Videosequenzen und Fragen auf. Rundum kindgerecht sowie interessant und jeder Klassenstufe angepasst!

Erstmals waren neben den Fasnetsladern, die mit ihren musikalischen Einlagen die Kinderschar singend und bei der abschließenden Polonaise wieder bestens mit einbanden, auch Vertreter des Fanfarenzugs und der Stadtkapelle bei der Maskenvorstellung mit dabei. So lernten die interessierten Erst- bis Viertklässler diverse Blasinstrumente sowie die Instrumente des Fanfarenzugs und die entsprechenden Unterschiede kennen. Dass die Fasnet nur mit Musik eine runde Sache ist und unabdingbar ist, wurde damit deutlich unterstrichen.

Michael Weißenrieder verstand es weiter auch gezielt die Schüler in die Maskenvorstellung mit einzubeziehen und so durfte beispielsweise jeweils ein Kind in das Kostüm des Maskenmeisters schlüpfen und ein anderes die Rolle des Zunftrats übernehmen.

Der Narrenzunft ist es ein großes Anliegen mit ihrem Kommen, den Schülerinnen und Schüler der Grundschule das Brauchtum der Aulendorfer Fasnet auf kindgerechte Art und Weise zu vermitteln, aber auch die Scheu und Angst vor den Maskenträgern zu nehmen. Mit dem Lüften der Masken während der Maskenvorstellung konnten alle Beteiligten den gespannten Kindern versichern, dass sich unter all den Masken ganz normale Leute, wie Mama, Papa, Oma oder Opa verbergen.

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Schiff ahoi in der Residenz des Burggrafen

Aulendorfer feiern ihren Zunftball auf dem Kiez

Noch ganz traditionell begann der Abend mit dem Einmarsch der Narrenzunft Aulendorf und dem Fanfarenzug.

Allen voran Burggraf Andreas I mit seinem Gefolge bestehend aus dem Zeremonienmeister, dem Hofnarr, den Hofpagen und dem Zunftrat. Der Hausherr begrüßte in seiner restlos ausverkauften Residenz ein närrisches Meer aus Möwen, Bordsteinschwalben, Rotlichtern, Matrosen, Tattoowiererinnen, Kapitänen, Pfeffersäcken, Kiez-Omas, Ahoi-Brause, Anglern, Fischköpfen und viele, viele weitere schrill-bunte Mäschkerla. Die Hofpagen stellten ihr sportliches Talent zu schnellen Rhythmen unter Beweis und brachten das närrische Volk zum ersten Mal zum Toben. Weiter ging der Applaus für Jochen Albrecht, der kurzfristig die Schnörkele-Stickmaschine von Siggi Frick reparierte und dafür von ihr eine Weste mit bunten Fasnetsbändeln überreicht bekam. Jochen und sein Team fertigen seit vielen Monaten in mühevoller Handarbeit die neuen Straßenbändel, damit unser närrisches Städtchen in neuem Fasnetsglanz erstrahlen kann.

Bürgermeister Matthias Burth mit seiner Gattin mussten sich krankheitsbedingt entschuldigen, doch Andreas Stöckler schipperte als Kapitän gewohnt sicher den alten Holzkahn durch den abwechslungsreichen Programmabend. So bejubelten die Kiezbesucher die Voltigierer vom PSV, die Frauensportgruppe unter der Leitung von Stefanie Maucher, das Männerballett, die Celtic Boys und Bolly Stop. Dass Aulendorf eine geschichtsträchtige Verbindung zur Seefahrt hat, unterstrich in den Umbaupausen der Aulendorfer Marinechor unter der Leitung von Günther Schoch.

Die abschließende Kostümprämierung gewann völlig überraschend eine Programmteilnehmerin, die als Persiflage einer stadtbekannten Aulendorferin unterwegs war. Herzlichen Glückwunsch für diesen mehr als gelungenen Auftritt.

Zunftmeister Flo Angele entließ nach guten zwei Stunden die vielen Feierwilligen in eine rauschende Ballnacht mit den Kau-Boyz, aber nicht ohne sich vorher noch bei allen Mitwirkenden und den beiden Bühnenkünstlern Anke Gallasch und Tim Kaiser zu bedanken.

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Narrenzunft Aulendorf ehrt ihre Mitglieder

150 Mitglieder wurden vom Ordensteam eingeladen

v.li. Flo Angele, Wolfgang Weber, Paul Mock, Jürgen Müller, Michael Weissenrieder, Christian Scheffold, Thomas Kohler, Joachim Zimmermann

Vor prallgefülltem Zunftsaal durften die Zunftmeister der Narrenzunft Aulendorf e.V. Flo Angele und Michael Weissenrieder in Begleitung des Fanfarenzugs wieder zahlreiche Ehrungen vornehmen. Das Ordensteam um Joachim Zimmermann, lud 150 Mitglieder zum traditionellen Ehrenabend ins Zunftheim ein. Für 70-jährige Mitgliedschaft konnte Siegfried Vater persönlich ausgezeichnet werden. Hans Neher wird diese Ehrung zu Hause verliehen. Der immer noch als Tschore aktiv Dieter Hörburger holte seine Ehrennadel für seine 60-jährige Mitgliedschaft ebenfalls persönlich ab, während Elfriede Beilharz, Wolfgang Hügler und Josef Kösler später geehrt werden. 14 Zunftmitglieder sind bereits seit 50 Jahren dabei. Davon waren Angelika, Krauth, Ulrike Seide, Dieter Voigt und die Frau von Ewald Buck persönlich zur Abholung erschienen. Thomas Kohler, der Landschaftsvertreter Oberschwaben-Allgäu, überbrachte die Ehrennadeln der VSAN für ganz besonders hervorzuhebende Leistungen im Zeichen des Brauchtums. Das VSAN Ehrenzeichen in Bronze ging an Philipp Fischer, Jürgen Müller, Christian Scheffold. In Silber an Flo Angele, Paul Mock, Wolfgang Weber und Michael Weißenrieder, in Gold an Joachim Zimmermann. Im Anschluss daran ehrten wieder die Zunftmeister weitere verdiente Narren, die innerhalb des Vereins langjährige, großartige Arbeit leisten. Der Große Verdienstorden in Bronze ging dabei an Christian Scheffold. Der Kleine Verdienstorden an Silke Allgeier, der Hausorden an Michael Stöckler, Uwe Lengerer, André und Patrick Bixenmann und in Abwesenheit an Walter Würstle. Der Sternorden ging an Christof Leser, Tim Kaiser, Andrea Graf, Kurt Mock und Vanessa Krauth. Besonders gefreut haben sich die Organsiatoren, dass Hans-Dieter Weggenmann beim Ehrenabend begrüßt werden konnte. Der ehemalige u.a. Häsrichter, Zunftball-Manager, und Initiator der Kindergartenausstellung wurde für diese und viele weitere Leistungen mit einem besonderen Geschenk bedacht, hat er doch bereits alle Auszeichnungen der Zunft. Ein weiteres highlight bot Jani Dmitrakos. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht persönlich dabei sein, aber er schenkt der Narrenzunft aus seiner Sammlung einen der ersten Orden aus dem Jahr 1949 und wurde dafür mit tosendem Applaus gewürdigt. Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch zahlreiche 40-, 30-, 20,- und 10-jährige Ehrennadeln an Hemden und Blusen gesteckt.

 

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PICKNICK IM PARK

Der Kleinkunstverein Aulendorf e.V. führt seine erfolgreiche und im Jahreskalender längst etablierte Reihe PICKNICK IM PARK auch im Juli 2023 fort. Bei einem vielfältigen Programm, von Mundart bis hin zur handgemachten Musik kann, bei freiem Eintritt, jeden Sonntag im Juli der Picknickkorb gepackt werden und die Natur, mitten in der Stadt, genossen werden. Vorstand Florian Angele stellte den vergangenen Sonntag ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung, den Aulendorfer Vereinen zur Verfügung. Ein buntes Programm wurde dargeboten und auch die Narrenzunft Aulendorf war dabei. Silke Allgeier und Ramona Angele ließen sich einiges einfallen und boten den zahlreich gekommenen Kids die Möglichkeit, bunte Buttons zu basteln und beim Maskenabwerfen mit Tom Nagy konnten tolle Preise gewonnen werden. Der Andrang an allen Stationen zeigte, dass Vereinsarbeit in Aulendorf ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens in der Stadt ist.

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Zunftversammlung in kleiner Runde

Am 09.05.2023 hielt die Narrenzunft Aulendorf e.V. ihre ordentliche Zunftversammlung ab. Pünktlich um 19:11 Uhr begrüßten die Zunftmeister die überschaubare Zahl der Mitglieder, die im Zunftheim erschienen waren. In besonderer Weise gedachte man an die verstorbenen Mitglieder Helga Wekenmann (Ehrenzunfträtin), Waldemar Münst (Ehrenzunftmeister) und Nico Schreiner (Ehrenzunftrat).

Im Anschluss verlas Narrenschreiberin Steffi Fischer das Protokoll der letztjährigen Versammlung. Flo Angele konnte in seinem Bericht auf viele Glanzlichter zurückblicken. Nähnachmittag, Brauchtumstag, Tschore & Rätsch-Treffen – das zukünftig auch auf die anderen Maskengruppen ausgebaut werden könnte, der Besuch vom SWR Treffpunkt-Team mit einer großartigen Präsentation im TV und natürlich die von der Firma Burger gespendete Eckhexe aus Bronze, die seit dem Hexeneck-Mittwoch selbiges ziert.

Narreneltern bis 2017 – Maria Mayer und Hartmut Theobold

Dass unsere Aulendorfer Fasnet an Attraktivität nicht verloren hat, zeigen 70 Anträge für Neu- und Ummeldungen. Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse aus der Zunftratssitzung (wurde bereits veröffentlicht) bat Ehrenzunftmeister Reitzel um die Entlastung der Zunftmeister Florian Angele und Michael Weißenrieder, die wie alle folgenden Entlastungen nach den entsprechenden Berichten der geschäftsführenden Zunfträte, einstimmig erfolgte.

Nach knapp 1,5 Stunden konnte die Zunftführung stolz und dankbar auf eine großartige Fasnet und einen Verein mit 2147 Mitglieder blicken mit einer steigender Tendenz bei den Schnörkele und Tschore & Rätsch.

Narreneltern seit 2023 – Wolfgang Weber und Dagmar Vonier

Unzählige Stunden unermüdlichem und ehrenamtlichem Einsatz, egal ob Zunftrat oder Maskenträger, formen diese Narrenzunft, die nicht nur am Ort sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genießt. Ein besonderer Dank galt noch den Narreneltern Maria Mayer und Hartmut Theoboldt, die ihr langjähriges Amt an Wolfgang Weber und Dagmar Vonier abgaben.

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Insektenhotel am Zunftheim

Vielen Dank an Rolf Reitzel und Otto Ludwig der spontan zugesagt hat das Hotel zu bauen. Erst nachdem sich Otto in die Materie eingelesen hatte, wurde ein Plan erstellt, wie es aussehen soll. Eine riesengroße Hilfe war auch unser Jungzunftrat Ferdinand Feucht der mit einem Minibagger die Löcher für die Beton Stützen bohrte. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Wiese wieder anfängt zu blühen und die Insekten im Hotel einziehen.

Selbstverständlich dürfen wir unseren fleißigen Helfer Oskar nicht vergessen, der als Bauleiter die beiden Herrn angeleitet hat!

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Die Narrenzunft Aulendorf hat ihren Zunftmeister gewählt

Am Donnerstag, 23. März 2023 eröffnete Zunftmeister Flo Angele, im Zunftsaal im Spitalweg, mit einem großen Dankeschön an alle Zunfträte, Vertreter des Fanfarenzugs und des Jungzunftrats die 1. Zunftratssitzung nach der Fasnet.

Nach 2 Jahren Pause verlief die Fasnet so reibungslos wie vor der Pandemie und jeder Einzelne erledigte einen hervorragenden und zuverlässigen Job.

Flo Angele wurde für weitere
2 Jahre als Zunftmeister gewählt.

Der Einstieg in die Tagesordnung, die Neuwahlen des Zunftmeisters und aller stellvertretenden geschäftsführenden Zunfträte fiel genauso leicht. Ehrenzunftmeister Rolf Reitzel übernahm das Amt des Wahlleiters und bedankte sich vorab bei Flo Angele und Michael Weißenrieder für die einwandfreie Vereinsführung, ihren großartigen Einsatz und das Engagement im Verein und im Verband. Unkompliziert und per Handzeichen bestätigte die Versammlung Reitzels Einschätzung und der neue, alte Zunftmeister übernahm wieder die Sitzungsleitung.

Die weiteren Wahlen
Alle weiteren Wahlen, mit Ausnahme die des stellv. Ordenswarts, der selbst eine geheime Wahl wünschte, wurden, ebenfalls per Handzeichen, durchgeführt und alle Amtsinhaber für weitere 2 Jahre in ihren Positionen bestätigt: Edgar Kümmerle, stellv. Mitgliedswart, Tom Nagy, stellv. Mitgliedswart, Silke Schulze, stellv. Narrenschreiberin, Deborah Bichler, stellv. Säckelmeisterin, Thomas Saal, stellv. Maskenwart, Ramona Angele stellv. Maskenwart, Manfred Hügler, stellv. Umzugswart, Christian Scheffold, stellv. Ordenswart, Stefan Weinfurter, stellv. Zeugwart, Markus Schwarz, stellv. Zeugwart. Alle wurden mit großem Applaus bedacht.

Es war eine grandiose Fasnet
Als nächsten Punkt galt es sich über die vergangenen Hallenveranstaltungen und Auswärtsreffen auszutauschen. Hier waren sich alle Anwesenden einig, es war eine grandiose Fasnet, mit der ein oder anderen Stellschraube, an der noch gedreht werden kann. Auch die Polizei meldete zurück, dass es keinerlei besondere Vorkommnisse gab.

Bei den Terminen für Ausfahrten und Hallenveranstaltungen 2024 gab es keine Einwände und diese können auch bereits auf der Homepage der Narrenzunft eingesehen werden. Einzig die Terminierung des Häsrichtens fällt, aufgrund der vielen Termine und der kurzen Fasnet, noch etwas schwer, aber auch hier wird natürlich nach einer guten Lösung gesucht.

Zum Ende der Sitzung gab es noch reichlich Informationen vom Mitgliedswart und Maskenwart sowie regen Austausch und Anregungen.

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Aulendorf hat ein neues Wahrzeichen am Hexeneck

Seit der Maskenbeschwörung, die traditionell am Mittwoch vor dem Gumpigen Donnerstag stattfindet hat die Stadt Aulendorf am Hexeneck nun ganzjährig eine Eckhexe aus Bronze.

Vor über 20 Jahren haben Edi Härle und der Maskenschnitzer Ernst Bendel die Eckhexe als Rohling aus Gips entworfen. Da die Umsetzung aufgrund der finanziellen Situation der Stadt Aulendorf damals nicht möglich war, hat die Narrenzunft dies nun wieder in Angriff genommen und konnte   die   Idee   Dank   einer  großzügigen  Spende  der  Familie  Burger
(Burger Recycling) im Jahr 2023 nun endlich umsetzen.
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Ohne die Unterstützung des Bürgermeisters Matthias Burth, Günter Blaser vom Bauamt und Uwe Greither mit seinen Mitarbeitern vom Bauhof wäre die Umsetzung in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen. Hierfür möchte sich die Narrenzunft nochmals recht herzlich bedanken.

Die Eckhexe ist nun ein neues Wahrzeichen in Aulendorf und wurde als Selfie-Point für Fotos an der Fasnet bereits rege genutzt. Wählt man den Winkel für das Foto richtig, ist auf dem Foto das Schloss der Stadt Aulendorf ebenfalls wunderschön zu sehen.

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Maskenvorstellung für die Grundschüler

Präsentation der fünf Originalmasken

Bereits in den Tagen vor der Hauptfasnet herrschte große Vorfreude in der Grundschule auf die anstehenden närrischen Tage in Aulendorf, denn die Narrenzunft Aulendorf begrüßte, wie bereits im Vorjahr noch unter Corona-Bestimmungen erstmals erprobt, wieder alle Klassenstufen in der Stadthalle zur Maskenvorstellung.

Stellv.- Zunftmeister Michael Weißenrieder mit Originalmasken bei der Vorstellung

Musikalisch begleitet von den Fasnetsladern, erlebten die gespannten Grundschüler den Einzug der fünf Originalmasken in die Residenz des Burggrafen.

Jede Klassenstufe erlebte dort mit dem stellvertretenden Zunftmeister Michael Weißenrieder eine Schulstunde der besonderen Art. Begrüßt wurden sie mit einem kräftigen „Ha, ha, ha“ und die Schülerinnen und Schüler entgegneten jeweils passend mit „Jo, was saischt au!“ Michael Weißenrieder verstand es in seinen Ausführungen bestens, den Kindern jede einzelne der fünf original Fasnetsfiguren mit allen Details zu präsentieren und lockerte seinen Vortrag mit passenden Bildern, Videosequenzen und Fragen auf. Auch von den Grundschülern kamen teils überraschende sowie sehr fundierte Fragen und Antworten, da sie sich mit dem Fasnetsheft „Alles rund um die Aulendorfer Fasnet“ bereits im Rahmen des Unterrichts bestens auf die Maskenvorstellung vorbereitet hatten. Weißenrieder verstand es auch gezielt die Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertklässler in die Maskenvorstellung mit einzubeziehen und so durfte beispielsweise jeweils ein Kind in das Kostüm des Maskenmeisters schlüpfen und ein anderes die Rolle des Zunftrats übernehmen.

Die sicherlich bekannteste und bei den Jüngsten zweifelsohne auch beliebteste Figur, die Eckhexe, war zuerst an der Reihe. Sie erlaubte sich allerlei Schabernack mit dem stellvertretenden Zunftmeister. Anhand der Eckhexe wurde, nebst der Namensherkunft, auch die Bestickung des Kopftuches näher betrachtet und erklärt. Auch das „S“ auf der Hexenmaske, was beim Blick in den Spiegel zum Fragezeichen wird, wurde natürlich angesprochen.

Der Narrenzunft ist es ein großes Anliegen mit ihrem Kommen, den Schülerinnen und Schülern der Grundschule das Brauchtum der Aulendorfer Fasnet auf kindgerechte Art und Weise zu vermitteln, aber auch die Scheu und Angst vor den Maskenträgern zu nehmen. Mit dem Lüften der Masken während der Maskenvorstellung konnten alle Beteiligten den gespannten Kindern versichern, dass sich unter all den Masken ganz normale Leute, wie Mama, Papa, Oma oder Opa verbergen.

Text und  Bild: Grundschule Aulendorf

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