Kategorie: Berichte

Aulendorf – Blinklicht, Graffiti, Gebrüll und Gerumpel

Buntes Licht, laute Rhythmen und ausgelassene Narrenstimmung – all das erfüllte am Samstagabend die bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle. Der diesjährige Zunftball der Aulendorfer Narrenzunft stand unter dem Motto „Blinklicht, Graffiti, Gebrüll und Gerumpel – mir feirat die Fasnet im Großstadtdschungel!“. Wie jedes Jahr strahlt die Stadthalle in ihrem bekannten närrischen Gewand und versetzt die Besucher sofort in Fasnetsstimmung.

Auftakt und Einmarsch

Den feierlichen Start bildete der Fanfarenzug Aulendorf, der das Publikum klangvoll auf den Abend einstimmte. Im Anschluss zog Burggraf Andreas I. mit großem Gefolge ein, begleitet von Zeremonienmeister, Hofnarr, Pagen und dem Zunftrat. Die Pagen begeisterten mit einem schwungvollen Tanz.

Nachwuchs und Tanz

Hula-Hoop-Show mit den Tanzbären aus Oggelshausen

Die Kinder-Sprunghexen eröffneten erstmals den Abend und wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Direkt danach zeigten die jungen Fahnenschwinger ihre Schwarzlicht-Show, bei der die leuchtenden Fahnen spektakulär durch die Halle wirbelten. Für schwungvolle Akzente sorgten die Tanzbären aus Oggelshausen mit einer energiegeladenen Hula-Hoop-Show.

Bolly Stop Minis

Ein besonderer Programmpunkt war die Rückkehr einiger bekannter Gesichter von Bolly Stop, die sich nun als das Trio „d‘r Burggraf, d‘r Zere und i“ präsentierten. Nachdem die Kultgruppe im Vorjahr ihren Ruhestand angekündigt hatte, war das überraschende Comeback in kleinerer Besetzung umso mehr ein Erlebnis für das Publikum, das sie begeistert mit Gesang unterhielten.

Mit Energie, Charme und Hüftschwung begeistern die Celtic Boys ihr Publikum.

Für einen weiteren Show-Act sorgten die Celtic Boys als Zuhälter der Großstadtnacht, als sie die Bühne betraten. Dieses Mal präsentierten sie eine instrumentale Darbietung auf Gummihühnern, die eigentlich als Hundespielzeug gedacht sind. Mit nur einem Ton – na gut, einem quietschenden – brachte die Hühner das Publikum ordentlich in Schwung! Anschließend begeisterten die Boys erneut mit ihren bekannten, immer noch mitreißenden Hüftschwüngen, sodass ihr energiegeladener Auftritt vom Publikum begeistert aufgenommen und mit lautstarkem Jubel honoriert wurde.

Humorvoller Höhepunkt: Frauensport & Männersport

Mit Tanz und Humor überfallen die Bankräuber des SGA Männersports die Bühne – das Publikum freut sich über jede Bewegung.

Den dramaturgischen Höhepunkt des Abends bildete das gemeinschaftliche Bühnenprogramm von SGA Frauensport, unterstützt vom SGA Männersport In einem kurzweiligen, multimedialen Sketch erzählten sie mit viel Humor die Geschichte eines spektakulären Bankraubs, bei dem Schloss und Stadtkasse ins Visier genommen wurden. Tanzende Bankräuber und zu Leben erwachte Geldsäcke sorgten für jede Menge Bewegung – und überhäuften auch das Publikum mitsogenannten „Moneten“, einer eigens geschaffenen Aulendorfer Währung, die das Konterfei von Bürgermeister Matthias Burth zierte. Wie man die Scheine verwenden kann, bleibt weiterhin ein Geheimnis des Großstadtdschungels.

Der anschließende Auftritt der Aulendorfer „Spezialeinheit“ zu den Klängen der altbekannten Titelmusik „Großstadtrevier“, gespickt mit liebevoll überzeichneten Klischees, sorgte für weitere Lacher und anhaltenden Applaus. Die Hauptrolle erinnerte auffallend an ein bekanntes Gesicht des Aulendorfer Ordnungsamts – wobei betont wurde, dass sämtliche Ähnlichkeiten rein zufällig seien. Im großen Showdown setzte sich schließlich die Ordnungsmacht durch. Am Ende wurde deutlich, dass nicht das Geld der wahre Schatz der Stadt ist, sondern der symbolische Schlüssel der Macht, der traditionell in der Fasnet an die Narren übergeht.

Kreativität auf der Bühne: Kostümprämierung

Auch die Kostümprämierung beeindruckte mit fantasievollen Ideen: Von leuchtenden Kehrmaschinen über detailreiche Wolkenkratzer bis hin zu Ratten, zeigten die Gruppen Kreativität, Handwerkskunst und viel Liebe zum Detail.

Ausklang: Party im Großstadtdschungel

Zum Abschluss sorgten die Kau-Boyz mit ihrer Musik für ausgelassene Stimmung, und die Tanzfläche war bis in die frühen Morgenstunden voll. Aulendorf bewies einmal mehr, dass Fasnet nicht nur Tradition, sondern auch Kreativität, Humor und generationsübergreifendes Feiern bedeutet – mitten im närrischen Großstadtdschungel.

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Ein fulminanter Auftakt in die Fasnet 2026: Häsrichten begeistert Aulendorf

Mit einem stimmungsvollen und traditionsreichen Häsrichten ist die Narrenzunft Aulendorf am Samstagabend, 24. Januar 2026, fulminant in die Fasnet gestartet.

In der gut gefüllten Stadthalle erlebten die Besucher einen Abend voller Humor, Musik, Tanz und närrischer Seitenhiebe – ganz im Zeichen der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Den Auftakt des Abends gestaltete der Aulendorfer Fanfarenzug gemeinsam mit seinen Fahnenschwingern. Mit drei kraftvollen Stücken brachte er die närrische Stimmung in die Halle. Das Publikum dankte mit großem Applaus – ein gelungener Start für die erste Ballveranstaltung der Fasnet 2026.

Zunftmeister Florian Angele begrüßte anschließend in gewohnt launiger Manier die zahlreichen Gäste, darunter Abordnungen befreundeter Narrenzünfte, die Plätzlerzunft aus Weingarten, die Nachtwächtergruppe aus Bad Waldsee sowie Vertreter der Stadtverwaltung. Mit einem dreifachen „Was saischt au?“ und „Eckhex hui!“ war die närrische Stimmung in der Halle endgültig entfacht.

Tanz, Musik und beste Stimmung

Nach dem schwungvollen Auftakt durch den Fanfarenzug sorgten die Hofpagen für die erste tänzerische Abwechslung auf der Bühne. Zu „Auf die Stühle“ klatschte und feierte das Publikum begeistert mit, forderte lautstark eine Zugabe und brachte die Stimmung weiter zum Kochen.

Schaurige Inszenierung zum Auftakt

Ein erster Höhepunkt des Abends folgte mit der Entführung der Masken zum geheimen Verbannungsort. Maskenmeister Michael Weissenrieder entführte das Publikum in eine düstere, mystische Szenerie: Elf Glockenschläge, gedämpftes Licht und der Zauberberg mit dem Aulendorfer Schloss im Hintergrund sorgten für Gänsehaut. Das eindrucksvolle Auftreten der Masken Eckhex, Fetzle, Schnörkele, Tschore und Rätsch ließ die Zuschauer zwischen Spannung und Begeisterung schwanken. Mit feierlichen Worten kündigte der Maskenmeister den baldigen Beginn des Maskenspuks an – ein Ritual, das Tradition und Emotion gekonnt verband.

Spitzer Humor und lokale Seitenhiebe

Das Bild zeigt (von links): Carina Baur alias Frau Bäurle, Sandra Nägle als S‘ Nägele, Conny Hörnle als Fräulein Kreszenzia, Maria Arnold alias Traudl Prosecco, Britta Wekenmann-Arnold alias Hausmeister Bruno, Gisela Weggenmann alias Frau Abele, Tina Heinemann alias Stuagertere und Irene Steinhauser als Frau Stoi.

Der zweite Teil des Abends stand ganz im Zeichen des traditionellen Häsrichtens. Mit dem Häsrichterlied eröffneten Maria Arnold alias Traudl Prosecco, Conny Hörnle als Fräulein Kreszenzia, Sandra Nägle als S’ Nägele, Tina Heinemann als die Stuagertere, Irene Steinhauser als Frau Stoi, Carina Baur als Frau Bäurle und Britta Wekenmann-Arnold alias Hausmeister Bruno ihr Programm. Für besondere Freude sorgte der überraschende Auftritt von Gisela Weggenmann, die viele Jahre Teil der Häsrichtergruppe war.

Auf der Bühne, die wie der Kirchenraum der Pfarrkirche St. Martin gestaltet war, spielten die Häsrichter humorvoll die größten Pannen und Missgeschicke des Jahres 2025 in Aulendorf nach – treffsicher, liebevoll und erstmals musikalisch begleitet von Ede Butscher an der Gitarre. Ob urkomische Beweisfotos oder kabarettistische Szenen: Das Publikum lachte, sang mit und fühlte sich bestens unterhalten.

Natürlich blieben auch prominente Persönlichkeiten nicht verschont. Bürgermeister Matthias Burth geriet gemeinsam mit drei weiteren hochrangigen Aulendorfern ins Visier der närrischen Chronisten: Beim diesjährigen Stadtjubiläum versuchten diese auf der Bühne, die inoffizielle Aulendorfer Hymne „I be an Auladorfer“ zum Besten zu geben. Doch trotz Textblatt in der Hand gelang der Vortrag nicht wie geplant – das Quartett verhaspelte sich derart, dass der Auftritt abgebrochen und kurzerhand von vorne begonnen werden musste. Eine Szene, die nun beim Häsrichten für schallendes Gelächter sorgte.

Auch die geliebte Nachbarstadt Bad Waldsee bekam ihr Fett weg: Dort wurde über soziale Medien nach der äußerst seltenen Blutgruppe E gesucht – offenbar fließt in Bad Waldsee ganz besonders edles Blut.

Gelungener Abschluss

Nach rund zwei Stunden voller Gesang, Gelächter und närrischer Höhepunkte endete das Häsrichten mit dem traditionellen Narrenmarsch und der feierlichen Vergabe der Jahresorden an alle Beteiligten. Der langanhaltende Applaus zeigte deutlich: Das Publikum war begeistert.

Das Fazit des Abends fiel eindeutig aus: Aulendorf nimmt sich selbst nicht zu ernst – und genau darin liegt der besondere Charme des Häsrichtens. Ein rundum gelungener Start in die Fasnet 2026.

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Großzügige Spende des Fördervereins Rot-Weiss-Rad für die Kinderfasnet

Große Freude herrschte bei der Narrenzunft Aulendorf: Zunftmeister Florian Angele und Burggraf Andreas I. durften im Rahmen des Brauchtumstags der Narrenzunft eine Spende des Fördervereins Rot-Weiss-Rad in Höhe von 1.000 Euro entgegennehmen. Überreicht wurde der symbolische Scheck von Hubert Reck, Norbert Gallsch und Sonja Mahler.

Der Förderverein Rot-Weiss-Rad Aulendorf setzt sich besonders für das Miteinander in der Stadt und die Förderung von Kindern, Familien und Gemeinschaftsprojekten ein. Die Spende kommt vollständig der Kinderfasnet zugute und somit den jüngsten Mäschkerle der Stadt. Die Spende des Fördervereins Rot-Weiss-Rad finanziert das diesjährige Geschenk an die Narrasoma mit, das Burggraf Andreas I. gemeinsam mit seinem Gefolge traditionell am Mittwoch vor dem Gumpigen Donnerstag sowie am Gumpigen Donnerstag selbst in der Grundschule und den Kindergärten der Stadt Aulendorf und ihrer Ortsteile verteilt. Durch die Unterstützung fällt das Geschenk zur Kinderfasnet in diesem Jahr etwas größer aus.

Zunftmeister Florian Angele und Burggraf Andreas I. bedankten sich gemeinsam herzlich beim Förderverein Rot-Weiss-Rad für die großzügige Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit und zur Pflege des närrischen Brauchtums leistet. Auf diese Weise kommt die Unterstützung direkt den Kindern zugute und trägt dazu bei, die Fasnetstradition lebendig zu halten.

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Bericht von der Mitgliederversammlung am 19. Mai 2025

Mit Herzblut und Harmonie:
Mitgliederversammlung der Narrenzunft Aulendorf e.V. am 19. Mai 2025

Rückblick mit Stolz, Ausblick mit Zuversicht: Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung der Narrenzunft Aulendorf e.V. am 19. Mai 2025 zog die Zunft im Zunftheim Bilanz über ein außergewöhnliches Fasnetsjahr – geprägt vom überregional vielbeachteten Landschaftstreffen Oberschwaben-Allgäu. Zunftmeister Florian Angele begrüßte zahlreiche Mitglieder und Zunfträte und würdigte in seiner Eröffnungsrede das bemerkenswerte ehrenamtliche Engagement innerhalb der Zunft.

Landschaftstreffen begeistert Gäste und Einsatzkräfte

Das Landschaftstreffen im Februar 2025 setzte neue Maßstäbe: Rund 15.000 Besucher feierten am Samstagabend in Aulendorf, am Sonntag waren es sogar bis zu 20.000. Gäste, Zünfte und Einsatzkräfte lobten die Veranstaltung als bunt, stimmungsvoll und außergewöhnlich friedlich – lediglich zwei kleinere Vorfälle erforderten ein Eingreifen der Ordnungskräfte.

Einstimmige Entlastungen und zukunftsweisende Neuwahlen

Ehrenzunftmeister Rolf Reitzel würdigte die Leistung der Zunftführung um Florian Angele und Michael Weißenrieder als herausragend. Die anschließende Entlastung der Zunftmeister erfolgte einstimmig durch die Versammlung. Auch die bei den Wahlen im April neu- und wiedergewählten Funktionsträger wurden offiziell bestätigt.

Neben Zunftmeister Florian Angele gehören dem Führungsteam unter anderem an:

  • Vanessa Rösch, stellv. Narrenschreiberin
  • Deborah Bichler, stellv. Säckelmeisterin
  • Tom Nagy, Mitgliedswart (1 Jahr)
  • Edgar Kümmerle, stellv. Mitgliedswart
  • Thomas Saalund Ramona Angele, beide stellv. Maskenwarte
  • Christian Scheffoldund Rainer Heudorfer, beide stellv. Ordenswarte
  • Stefan Weinfurterund Markus Schwarz (1 Jahr), beide stellv. Zeugwarte

Die Mischung aus erfahrenen Kräften und frischem Engagement sorgt für Kontinuität und neue Impulse zugleich.

Finanziell stark, Mitgliederzahl auf hohem Niveau

Die Berichte der geschäftsführenden Zunfträte zeugten von einer durchweg positiven Entwicklung. So präsentierte Stellv. Säckelmeisterin Deborah Bichler ein Plus von über 28.000 Euro, was zum großen Teil auf Sponsorenabrechnungen für das Landschaftstreffen zurückzuführen ist  – das auch von den Kassenprüfern ausdrücklich gelobt wurde. Maskenwart Kai Gehnen meldete mit 2.204 verwalteten Masken einen neuen Höchststand. 71 Neumasken wurden für 2025 zugelassen – ein starkes Signal für die Beliebtheit und Vitalität der Aulendorfer Fasnet.

Auch die Mitgliederzahlen bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Mitgliedswart Tobias Schanne berichtete von aktuell 2.172 Mitgliedern – davon 1.644 aktive und 528 passive. Mit 1.153 weiblichen und 1.019 männlichen Mitgliedern zeigt sich die Zunft nicht nur mitgliederstark, sondern auch ausgewogen aufgestellt.

Dokumentiert mit Sorgfalt und Blick fürs Detail

Narrenschreiberin Steffi Fischer berichtete über die protokollarische Begleitung von zehn Sitzungen sowie über vielfältige redaktionelle Arbeiten rund um die Fasnet und das Landschaftstreffen. Die Archivierung lag in den bewährten Händen von Peter Herbst.

Ein Umzug, der Maßstäbe setzte

Umzugswart Philipp Fischer erinnerte in seinem Bericht an die stimmungsvolle Hausfasnet sowie an den gelungenen Narrenumzug im Rahmen des Landschaftstreffens 2025. Am Landschaftstreffen nahmen 31 Gastzünfte teil, am Fasnetssonntag marschierten 5 Zünfte, 12 Musikkapellen sowie 25 gemeldete Ulkgruppen und zahlreiche spontane Teilnehmer durch die Stadt – ein lebendiges Narrenfest, das die Vielfalt und den Charme der Aulendorfer Fasnet eindrucksvoll unterstrich.

Verdiente Ehrungen und handwerkliche Fortschritte

Ordenswart Joachim Zimmermann verlieh insgesamt 765 Orden, darunter zahlreiche Ehrennadeln. Besonders hervorgehoben wurden Maria Mayer und Mathias Thaler, die für ihre 70-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Zeugwart Jochen Albrecht berichtete über den Fortschritt bei der Erneuerung der Wandbilder und den nahezu abgeschlossenen Austausch der Straßenbändel. Seine Bilanz – wie gewohnt mit einem Augenzwinkern: „S’Zeig isch zwar alt, aber in Ordnung.“

Zusammenhalt als Schlüssel zum Erfolg

Zum Abschluss hoben mehrere Redner den beeindruckenden Gemeinschaftsgeist hervor. Stellvertretender Zunftmeister Michael Weißenrieder zeigte sich bewegt von der enormen Hilfsbereitschaft rund um das Landschaftstreffen: „Jung und Alt haben Seite an Seite mit angepackt – das ist gelebtes Brauchtum.“

Mit einem starken Team, gefestigten Strukturen und viel Vorfreude auf die kommende Saison startet die Narrenzunft Aulendorf motiviert in die Fasnet 2026.

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Zunftball Aulendorf 2025: Fasnet isch a Hitparade!

Bunt, musikalisch und ausgelassen: Der diesjährige Zunftball der Aulendorfer Narrenzunft am 22. Februar verwandelte die Stadthalle in eine schillernde Showbühne voller Musik, Tanz und närrischer Unterhaltung. Unter dem Motto „Fasnet isch a Hitparade“ feierten Hunderte von Narren eine unvergessliche Ballnacht im Glanz legendärer Musikstars.

Traditioneller Auftakt und Einmarsch mit Stil

Den feierlichen Auftakt bildete der Fanfarenzug Aulendorf, der das Publikum klangvoll auf den Abend einstimmte. Im Anschluss zog Burggraf Andreas I. mit großem Gefolge in seine närrische Residenz ein – die bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle. Begleitet von Zeremonienmeister, Hofnarr, Pagen und dem gesamten Zunftrat wurde das Publikum direkt in eine mitreißende Fasnetswelt entführt. Die Pagen begeisterten mit einem schwungvollen Tanz, während die Fahnenschwinger mit ihrer beeindruckenden Darbietung die Stimmung weiter anheizten.

Ein Abend voller musikalischer Highlights

Große Bühne für kleine Stars –die Mini Playback-Show

Durch das abwechslungsreiche Programm führte souverän Moderator Andreas Stöckler. Die Tanzbären Oggelshausen eröffneten den Showreigen mit einer energiegeladenen Elvis-Performance – Hüftschwung und Charme inklusive.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit boten die Frauensportlerinnen mit ihrer Version der Mini-Playback-Show. Marijke Amado alias Katharina Loderer führte durch eine Parade bekannter Interpreten, die nicht nur an Musikgrößen, sondern auch an bekannte Aulendorfer Persönlichkeiten erinnerten. Die humorvolle Performance begeisterte das Publikum, und als Überraschungseffekt folgte eine Zugabe der Backgroundtänzerinnen alias Männersport Aulendorf. In ihren pinken Tüllröcken brachten sie mit erstaunlicher Agilität und einer spektakulären Hebefigur die Halle zum Toben.

Die CelticBoys – mit einer treuen Fangemeinde, insbesondere aus dem weiblichen Publikum – begeisterten als Axl Rose in Lack und Leder. Ihre energiegeladene Performance wurde mit frenetischem Jubel belohnt.

Der emotionale Abschied einer Kultgruppe

„Bolly Stop“ verabschiedet sich nach 15 Jahren mit einem umjubelten letzten Auftritt.

Für eine besondere Überraschung sorgte Sport-Moderator Marcus Haider, der als Gastmoderator die Bühne betrat. Mit viel Charme kündigte er den letzten Auftritt der Kultgruppe „Bolly Stop“ an. Gabrielle „Bello“ Weinfurter, Flo Angele, Kai Bebendorf, Andreas Herkommer, Jürgen Müller und Michael Weißenreider verabschiedeten sich nach 15 Jahren mit einem mitreißenden Medley ihrer besten Hits. Das Publikum dankte ihnen mit tosendem Applaus und ließ sie nur mit mehrfachen Zugaben ziehen.

Kostümprämierung und ein närrischer Ausklang

Den krönenden Abschluss bildete die traditionelle Kostümprämierung. In einer unerwarteten Wendung wurden jedoch alle 14 teilnehmenden Gruppen zu Siegern gekürt – eine Entscheidung, die von den Narren mit begeistertem Applaus gefeiert wurde.

Bis in die frühen Morgenstunden sorgten die „Kau-boyz“ mit ihrer Musik für ausgelassene Stimmung und einen perfekten Abschluss dieser rauschenden Ballnacht. Der Zunftball Aulendorf 2025 hat einmal mehr bewiesen: Fasnet isch wirklich a Hitparade!

 

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Sonderausgabe aulendorf aktuell

Sonderausgabe von
aulendorf aktuell
zum Landschaftstreffen

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Ein fulminanter Start in die Fasnet 2025

Häsrichten in Aulendorf begeistert mit Tradition, Humor und Maskenzauber

Die erste Ballveranstaltung der Fasnet 2025 fand am Samstag in der Aulendorfer Stadthalle statt. In ausgelassener Stimmung begrüßte Zunftmeister Florian Angele mit gewohnt launigen Worten die zahlreich erschienenen Gäste des „Aulendorfer Häsrichten“. Unter ihnen befanden sich Abordnungen befreundeter Narrenzünfte: Baienfurt, Saulgau und Waldsee sowie Vertreter der Stadtverwaltung. Ein dreifaches  „Ha, ha, ha, jo was saischt au!“ und „Eckhex huiii!“ sorgte für einen schwungvollen Auftakt in der voll besetzten Stadthalle.

Besondere Freude herrschte dieses Jahr, da Aulendorf in wenigen Wochen Gastgeber des Landschaftstreffens Oberschwaben/Allgäu sein wird (15. & 16. Feburar). Die Vorfreude auf die 32 Gastzünfte war spürbar.

Elf Glockenschläge in der Dunkelheit

Der erste Programmpunkt des Abends war die Entführung zum geheimen Verbannungsort der Masken durch den Maskenmeister Michael Weissenrieder. Schaurig-schön zeigte der Hintergrund auf der Bühne den Zauberberg mitsamt dem Aulendorfer Schloss in einer unheimlich anmutenden Nachtlandschaft. Die Beleuchtung, elf Glockenschläge in der Dunkelheit und das Auftreten der Aulendorfer Masken: Eckhexe, Fetzle, Schnörkele, Tschore und Rätsch ließen die Gefühle beim Publikum zwischen gruselig und glückselig schwanken: eine absolut gelungene Inszenierung des traditionellen Rituals.

Der Maskenmeister nahm die Zuschauer mit an den geheimen Verbannungsort der Aulendorfer Masken und befahl diesen, sich auf den kommenden Maskenspuk vorzubereiten. Er versprach ihnen: „Mit Schwur und Feuerzauber brech‘ ich bald den Bann, dann fängt der Maskenspuk hier wieder an!“

Tanz und musikalische Einlagen

Nach diesem Gänsehaut-Moment sorgte der Tanz der Hofpagen für eine schwungvolle Abwechslung. Zu dem Partyhit „Sarà perché ti amo“ klatschte das Publikum begeistert mit und forderte eine Zugabe. Anschließend stimmte die „EinMannBand2“ fröhliche Schunkellieder an, die die Stimmung weiter aufheizten.

Aulendorfer Pannen und Missgeschicke

Der zweite Teil des Programms wurde mit dem traditionellen Häsrichterlied eingeleitet, gesungen von Maria Arnold alias Traudl Prossecco, Conny Hörnle als Fräulein Kreszenzia, die mit ihrem grandiosen Debüt glänzte, Sandra Nägle als S‘ Nägele, Tina Heinemann als die Stuagertere, Irene Steinhauser als Frau Stoi, Marie-Luise Dreßel als Greta Einstein und Britta Wekenmann-Arnold alias Hausmeister Bruno. Die Häsrichter boten dabei einen herrlich spitzen Rückblick auf die größten Missgeschicke und Pannen, die Aulendorf im Jahr 2024 zu bieten hatte – liebevoll verpackt in kabarettistische Szenen und musikalische Einlagen. 

Die Bühne verwandelte sich in das legendäre Zunftheim bei der Häsabnahme, wo allerlei Fettnäpfchen und Pleiten humorvoll aufgearbeitet wurden. Das ein oder andere Missgeschick wurde mit einer umgetexteten Melodie abgeschlossen, sodass das Publikum nicht nur lachte, sondern auch fröhlich mitsummte. Begleitet von liebevoll gezeichneten Karikaturen von Ansgar Wekenmann und urkomischen Beweisfotos, entstand eine heitere Show, die treffsicher, aber nie boshaft war.

Natürlich blieb niemand verschont: Eine Eckhexe hätte sich wohl gewünscht, ihr Hexenbesen wäre nicht mit Holzwürmern befallen gewesen, bevor sie zum Auswärtssprung antrat. Und auch ein Grundschüler sorgte für Lacher, als er seinen gesamten Gewinn aus dem Umzugs-Plakettenverkauf direkt am Hähnchenstand in halbe Hähnchen investierte – so viele, dass sein Vater am Ende noch draufzahlen musste. 

Selbst die Zunftmeister entkamen der Schadenfreude nicht: Besonders amüsant war die Geschichte von Flo Angele, der in einer spontanen Heimwerker-Aktion seine tropfende Spülmaschine auf einen neuen Untergrund stellen wollte – und dabei gleich den Wasseranschluss aus der Wand riss. Ergebnis: Statt einer kleinen Leckage gab es eine unfreiwillige Eigenbau-Wasserattraktion. 

Zwei Stunden lang wurde gesungen, gelacht und geschmunzelt – ein herrliches Spektakel, das das Publikum mit tosendem Applaus feierte. Zum Abschluss folgten der traditionelle Narrenmarsch und die feierliche Vergabe der Narrenorden an alle Beteiligten. Fazit: Aulendorf nimmt sich selbst nicht allzu ernst – und genau das macht den besonderen Charme des Häsrichtens aus! 

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Närrischer Straßenschmuck

Die Hexenwagenhexen schmücken die Stadt für die Fasnet

Auch in diesem Jahr sorgt die „HeWaHe“- Gruppe (Hexenwagenhexen) gemeinsam mit weiteren fleißigen Helfern dafür, dass sich die Umzugsstraßen im Stadtbild von ihrer närrischsten Seite zeigen. Am Samstag, den 01. Februar 2025, geht es ab 09:00 Uhr wieder los: Die beliebten Fasnetsbändel werden aufgehängt und verleihen der Stadt ihren ganz besonderen Fasnetszauber.

Die Anwohnerinnen und Anwohner der Umzugsstraßen werden gebeten, ihre bereits vorhandenen Fasnetswimpel bereitzustellen, damit diese in die farbenfrohe Straßendekoration integriert werden können.

Ein herzliches Dankeschön gilt schon jetzt allen Helferinnen und Helfern sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern, die mit ihrem Einsatz dazu beitragen, die Vorfreude auf die Fasnet zu wecken und eine stimmungsvolle Kulisse für das närrische Treiben zu schaffen. Wir freuen uns auf eine bunte und fröhliche Fasnetszeit!

 

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Zuschuss für seltene Kurbelstickmaschine

Narrenzunft Aulendorf e.V. erhält Zuschuss für seltene Kurbelstickmaschine

Stellv. Säckelmeisterin Deborah Bichler, Thorsten Krug von der Raiba Bad Schussenried-Aulendorf eG, Stellv. Zunftmeister Michael Weißenrieder

Die Narrenzunft Aulendorf e.V. freut sich über eine großzügige Unterstützung der Raiffeisenbank Bad Schussenried Aulendorf e.G. Im Rahmen des VR-Gewinnsparens wurde der Verein mit einem Zuschuss von 400,00 € bedacht, um eine Kurbelstickmaschine im Gesamtwert von 1.200,00 € anzuschaffen.

Diese spezielle Maschine spielt eine zentrale Rolle bei der Herstellung der Häser des Schnörkele, eines der traditionsreichen Gewänder der Narrenzunft. Die großflächigen und filigranen Schnörkel-Muster können mit herkömmlichen Stickmaschinen nicht gefertigt werden. Kurbelstickmaschinen, die dafür unverzichtbar sind, werden jedoch nicht mehr hergestellt und sind nur noch schwer zu finden. Umso mehr freut sich die Narrenzunft, ein solch seltenes Exemplar erwerben zu können.

Die Unterstützung der Raiffeisenbank Bad Schussenried Aulendorf e.G. ist für uns von unschätzbarem Wert. Dank der neuen Kurbelstickmaschine können wir das aufwendige Häs unseres Schnörkele weiterhin in der traditionellen Handwerksweise besticken und unser Brauchtum lebendig halten.

Die Narrenzunft Aulendorf e.V. setzt sich dafür ein, das Brauchtum zu pflegen und zu bewahren. Solche Unterstützung hilft dabei, unser kulturelles Erbe zu erhalten.

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Ehrenabend der Narrenzunft Aulendorf

Ein Abend der Anerkennung und Dankbarkeit

Am Sonntagabend lud die Narrenzunft Aulendorf zum traditionellen Ehrenabend ins Zunftheim ein. „Es ist uns eine Herzenssache, langjährigen Mitgliedern und treuen Helfern unserer Fasnet zu danken“, betonte Zunftmeister Florian Angele in seiner Begrüßungsrede. Die Veranstaltung, die seit vielen Jahren am Vorabend des offiziellen Beginns der schwäbisch-alemannischen Fasnet am 6. Januar stattfindet, würdigt das Engagement zahlreicher Mitglieder und Unterstützer.

Der Fanfarenzug Aulendorf  unter der Leitung von Jürgen Willbold eröffnete die Feierlichkeiten mit seinen traditionellen Klängen, die untrennbar mit der Fasnet verbunden sind. Die Anwesenden klatschten begeistert mit und genossen die musikalischen Einlagen, die den Abend immer wieder bereicherten.

Höhepunkt: Ehrungen für langjährige Mitglieder und Helfer

Besondere Würdigungen erhielten Mitglieder, die sich über Jahrzehnte hinweg für die Narrenzunft engagiert haben:

von links: Florian Angele, Zunftmeister; Günther Rauch, Ehrenzunftrat; Manfred Hügler, Ehrenzunftrat; Maya Mayer, Ehrenunfträtin; Edwin Maucher, Ehrenzunftrat; Edgar Kümmerle, Ehrenzunftrat; peter Herbst, Ehrenzunftrat; Michael Weißenrieder, stellv. Zunftmeister.

 

  • Edwin Maucher wurde für beeindruckende 50 Jahre im Zunftrat mit einer geschnitzten Maske der „Rätsch“ ausgezeichnet.
  • Der Große Narrenorden in Gold ging an peter Joe Herbst, Manfred Hügler, Edgar Kümmerle, Günther Rauch und Wolfgang Weber, die jeweils 40 Jahre im Zunftrat tätig sind.
  • Deborah Bichler und Jochen Albrecht erhielten den Kleinen Verdienstorden für ihren tatkräftigen Einsatz.


Weitere Auszeichnungen für Engagement und Mitgliedschaft

Mit dem Hausorden wurden geehrt:

  • Oliver Späth für seine Mitgliedschaft beim Hexenwagen seit 2008.
  • Claus Hübner für seine Arbeit als Hexenmeister seit 2019 sowie für über 20 Jahre Plakettenverkauf.


Der Sternorden ging an:

  • Tobias Schanne, der seit 2019 Mitglied des Zunftrats ist und seit 2021 als geschäftsführender Zunftrat tätig ist.
  • Eva Gnann, die seit 10 Jahren den Hofstaat bei Besuchen in Kindergärten und Seniorenheimen begleitet.
  • Langjährige Maskengruppenführer wurden ebenfalls geehrt: Ingeborg Branz (26 Jahre, „Fetzle“), Peter Geyer (44 Jahre, „Eckhexe“), Klaus Peter Romer (43 Jahre, „Eckhexe“), und Ansgar Wekenmann (38 Jahre, „Eckhexe“ und seit 2015 beim Hexenwagen aktiv).
  • Oliver Vonier der seit 2015 Mitglied der Sprunghexen ist.
  • Michael Firley und Andreas Lengerer erhielten Auszeichnungen für ihre Arbeit am Kinder-/ Hexenwagen, bei dem sie sich seit 2016 um Wartung und Organisation kümmern.

 

Auszeichnung für die Zunftmeister

Ein besonderer Moment des Abends war die Ehrung der beiden Zunftmeister Florian Angele und Michael Weißenrieder, die für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Narrenzunft mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet wurden. Sie legten in diesen 30 Jahren eine steile Kariere hin. Die Laudatio hielt kein Geringerer als Paul Mock der ehemalige stellv. Zunftmeister und Weggefährte, der in seiner Rede die langjährige Verbundenheit und das außergewöhnliche Engagement der beiden Zunftmeister hervorhob. Er würdigte sie als treibende Kräfte der Narrenzunft, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Einsatz die Fasnet in Aulendorf maßgeblich prägen.

Ehrung der langjährigen Zunftmitglieder

Ein weiteres Highlight war die Ehrung langjähriger Zunftmitglieder. Für beeindruckende 70 Jahre Mitgliedschaft wurden Maria Mayer, Eva Roth und Mathias Thaler gewürdigt, wobei letztere in den kommenden Tagen persönlich geehrt werden, Peter Geyer und Eugen Oswald für bemerkenswerte 60 Jahre.

  • 50 Jahre Mitgliedschaft: 21 Personen.
  • 40 Jahre Mitgliedschaft: 11 Personen.
  • 30 Jahre Mitgliedschaft: 41 Personen
  • 20 Jahre Mitgliedschaft: 31 Personen.
  • 10 Jahre Mitgliedschaft: 25 Personen.

 

Eintrag ins Gästebuch
Erstmals durften sich die Geehrten im Gästebuch der Narrenzunft Aulendorf verewigen, das seit 1950 besteht. Diesem besonderen Moment gaben die Geehrten gerne nach und hinterließen ihre Namen voller Stolz.

Dank und Vorfreude auf die Fasnet

Der Ehrenabend der Narrenzunft Aulendorf war ein Abend voller Dankbarkeit und Anerkennung, der den unverzichtbaren Beitrag der Mitglieder und Helfer zur Fasnet würdigte. Mit dem feierlichen Auftakt blickt die Zunft nun voller Vorfreude auf die kommende schwäbisch-alemannische Fasnet, die am Dreikönigstag offiziell beginnt.

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