Aulendorf bekommt erstmals Hexenball

Hallen-Team will für Veranstaltung künftig zwischen verschiedenen Mottos wechseln

Die Aulendorfer Narrenzunft will für den Ball am Fasnetsfreitag, 1. März, in der Stadthalle eine neues Konzept umsetzten. Erstmals soll es in diesem Jahr einen Hexenball geben, zu dem die Hexengruppen umliegender Nachbarzünfte eingeladen wurden. Ob sie alle kommen, ist indes offen.

Die Aulendorfer Eckhexen laden zum Ball ein.

Es war vorletztes Jahr, dass die Guggenmusik Spots aus Otterswang am Fasnetsfreitag die Aulendorfer Stadthalle füllten und dort ihr 20-jähriges Bestehen zusammen mit weiteren Guggenmusikern feierten. „Das war etwas besonderes“, sagt Florian Angele, stellvertretender Zunftmeister und Mitglied im Hallen-Orga-Team. Auch im vergangenen Jahr stand der Abend im Zeichen des Spotsballs. Ein drittes Mal in Folge wollte das Hallen-Team dann aber vermeiden, damit keine Langeweile aufkommt.

Befreundete Hexen eingeladen

Es habe auch schon andere Themen für den Freitagabend gegeben, sagt Angele und erinnert an den Fanfarenzug, der einige befreundete Fanfarenzüge eingeladen hatte, oder an einen Ballabend mit Dirndl und Lederhose. In diesem Jahr soll es nun erstmals einen Hexenball geben, zu dem die Aulendorfer Zunft Hexen – „oder auch Schrättele“, so Angele – umliegender, befreundeter Zünfte eingeladen hat. Das Motto ist passend gewählt, gehören die Aulendorfer doch zu einer der größten Hexenzünfte. Wer alles im Häs kommt, ist noch offen, so mancher Brauchtumsausschuss berät offenbar noch darüber, ob die Hexen sich bei einer solchen Veranstaltung zeigen dürfen.

Für Programm werden die Aulendorfer Sprunghexen sorgen. Auch der Hexenwagen wird samt Bar in der Halle stehen. Ob von den eingeladenen Hexen noch Programmpunkte gestaltet werden, ist offen. „Wenn sie Lust haben, noch was zu machen, gerne“, sagt Angele. Musik liefert ein DJ.

Die Befürchtung, dass das häufige Wiederholen eines Mottos in Folge langweilig werden könnte, beschäftigte das Hallen-Team, zu dem auch Jochen Albrecht, Deborah Bichler, Stefan Weinfurter, Markus Schwarz und Christian Ramspberger gehören, offenbar sehr. Deshalb will das Team nun rund fünf unterschiedliche Mottos suchen will, die sich immer wieder abwechseln sollen. Neben dem Spotsball, dem Ball mit dem Fanfarenzug und dem Hexenball, so er sich bewährt, könnten dann zwei weitere Themen den Reigen schließen. Welche, das sei man noch am überlegen, sagt Angele.

Bericht: Schwäbische Zeitung Lokalausgabe Bad Waldsee 12.01.2019
Text: Paulina Stumm

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